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Einleitungsbild Letzte Hilfe Kurse - Wissen, das trägt, wenn das Leben zu Ende geht
Letzte Hilfe Kurse - Wissen, das trägt, wenn das Leben zu Ende geht
 

Wie können wir für die Menschen da sein, die wir lieben, wenn ihr Leben zu Ende geht? Was hilft, was tröstet, was sollte geregelt werden – und was brauchen wir selbst, um diese Zeit gemeinsam zu gestalten?

 

Wir vom Ambulanten Hospizdienst der AWO Stuttgart erweitern unser Angebot und bieten ab sofort Letzte Hilfe Kurse in Stuttgart an. Möglich wird dies durch das Engagement ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer sowie Kolleginnen und Kollegen aus den AWO-Seniorenzentren. Gemeinsam verstärken sie den bestehenden Pool qualifizierter Kursleitungen anderer Organisationen, die bereits stadtweit aktiv sind.

 

In vier Stunden vermitteln zwei geschulte Kursleitungen zentrale Themen rund um die letzte Lebensphas

Sterben als Teil des Lebens (Palliative Care Vorsorgen und entscheiden Leiden lindern Abschied nehmen    

Ziel der Kurse ist es, Menschen zu befähigen, schwer kranke und sterbende Angehörige, Nachbar*innen oder Freunde zu begleiten, Leid zu lindern und Lebensqualität bis zuletzt zu erhalten. Wir wollen die oft erlebte Hemmschwelle hierbei adressieren und dazu beitragen, sie ein Stück weit abzubauen.

 

Die Kurse finden in den AWO Begegnungs- und Servicezentren in verschiedenen Stadtteilen statt. Dank der Kooperation mit dem Letzte Hilfe Verein und der BKK Energie sind die Kurse kostenfrei. Das Angebot richtet sich an alle Interessierte – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich

 

Termine 2026 in Stuttgart:

20. Juli, 12:00–16:00 Uhr | AWO Zuffenhausen, Unterländerstr. 48

27. Juli, 17:00–21:00 Uhr | AWO Fasanenhof, Solferinoweg 7

28. September, 17:00–21:00 Uhr | AWO Botnang, Griegstr. 8

21. Oktober, 16:30–20:30 Uhr | AWO Salzäcker, Widmaierstr. 137

3. November, 16:30–20:30 Uhr | AWO Dürrlewang, Osterbronnstr. 64B

 

Anmeldung und weitere Informationen: www.letztehilfe.info/kurse

Einleitungsbild Die AWO Stuttgart trauert um ihren Vorsitzenden Harald Seeger
Die AWO Stuttgart trauert um ihren Vorsitzenden Harald Seeger

Mit tiefer Betroffenheit müssen wir mitteilen, dass unser Vorsitzender Harald Seeger nach kurzer, schwerer Krankheit Ende April verstorben ist.

Mit seinem Tod verliert unser Kreisverband weit mehr als einen Amtsträger. Wir verlieren einen Menschen, der die AWO mit klarer Haltung, unermüdlichem Engagement und großer innerer Überzeugung getragen hat. Jemand, der zuhörte, Orientierung gegeben und auch in schwierigen Zeiten Ruhe bewahrt hat. Er hat stets denen Gehör verschafft, deren Stimmen sonst nicht gehört werden. Kindern und wirtschaftlich schwach gestellten Menschen sowie Menschen mit Fluchterfahrung galten seine besondere Solidarität und sein großes Engagement.

Viele Entscheidungen, Entwicklungen und Begegnungen in unserem Verband tragen seine Handschrift. Vor allem aber bleibt die Erinnerungen an den besonderen Menschen.

Was empfinden große Dankbarkeit. Dankbarkeit für seine Zeit und sein Wirken zur AWO und für die Spuren, die er hinterlässt.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden.

Wir danken Harald Seeger für seinen unermüdlichen Einsatz für eine gerechtere Welt, ganz im Sinne der Arbeiterwohlfahrt.


Die Mitglieder und Mitarbeitenden der AWO Stuttgart

 

 

Einleitungsbild PRESSEMITTEILUNG: AWO Stuttgart gewinnt Landespreis gegen Einsamkeit - Gaming als Brücke zu echter Gemeinschaft
PRESSEMITTEILUNG: AWO Stuttgart gewinnt Landespreis gegen Einsamkeit - Gaming als Brücke zu echter Gemeinschaft

Stuttgart, 28. April 2026 – Die offene Kinder- und Jugendhilfe der AWO Stuttgart wurde beim landesweiten „Ideenwettbewerb Einsamkeit" des baden-württembergischen Sozialministeriums von Minister Manne Lucha ausgezeichnet. Ihr medienpädagogisches Konzept „Connect and Play – Gemeinsam statt einsam" überzeugte die Fachjury mit einem innovativen Ansatz: Gaming und digitale Medien als Türöffner für echte soziale Verbindungen unter jungen Menschen.

Sozialminister Lucha (mi.) überreicht AWO-Geschäftsführer Sascha Erben (re.), in Begleitung von SMZ-Geschäftsführer Hans-Jürgen Rotter (li.), die Urkunde des Landespreises (Foto: Leif Piechowski)

Digitale Kontakte ersetzen keine tragfähigen Beziehungen

Einsamkeit unter Jugendlichen ist ein wachsendes Problem – und eines, das auf den ersten Blick oft unsichtbar bleibt. Viele junge Menschen sind digital bestens vernetzt, verfügen jedoch kaum über stabile, belastbare soziale Beziehungen.

„Einsamkeit darf kein Tabuthema sein", betonte Lucha bei der Preisverleihung. „Wer sich zurückzieht, braucht Mitmenschen, die hinschauen und aufeinander zugehen."

Klassische Begegnungsformate greifen dabei häufig zu kurz. Die AWO Stuttgart setzt deshalb dort an, wo junge Menschen ohnehin sind: in der digitalen Welt. Das Konzept verbindet regelmäßige, medienpädagogisch begleitete Gaming-Angebote mit analogen Präsenztreffen. Dabei steht nicht Wettbewerb, sondern Gemeinschaft im Mittelpunkt. Umgesetzt wird das Projekt mit Unterstützung der Computerspielschule im Stadtmedienzentrum Stuttgart sowie dem E-Sports-Verein Engines Stuttgart e. V.

875.000 Euro für 35 Projekte aus ganz Baden-Württemberg

Sozialminister Manne Lucha prämierte die Siegerinnen und Sieger des Wettbewerbs am Dienstag in Stuttgart. Insgesamt 323 Bewerbungen von gemeinnützigen Organisationen, Kommunen und Vereinen aus dem ganzen Land waren eingegangen – eine Resonanz, die das Ausmaß des Problems deutlich macht. Eine 16-köpfige Fachjury wählte 35 Projekte aus, die Fördergelder zwischen rund 4.000 und 30.000 Euro erhalten.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die AWO Stuttgart, Bereichsleitung Kinder- und Jugendhilfe: Dr. Harald Strauß, Tel. 0 711 21061-29/Mob. 0 1590 651 609 2 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Einleitungsbild Der Garantiefonds Hochschule der AWO Stuttgart - Chancen durch Bildungsberatung für junge Zugewanderte
Der Garantiefonds Hochschule der AWO Stuttgart - Chancen durch Bildungsberatung für junge Zugewanderte
   

Die AWO Stuttgart ist stolz darauf, als Träger des Garantiefonds Hochschule jungen Zugewanderten den Weg zu einer akademischen Ausbildung in Deutschland zu ebnen. Der Garantiefonds Hochschule ist ein bundesweites Förderprogramm, das in mehr als 20 Städten und Regionen junge Menschen bis 30 Jahre unterstützt, die in Deutschland ein Studium beginnen beziehungsweise fortsetzen möchten.

Was ist der Garantiefonds Hochschule? 

Viele junge Zugewanderte stehen vor besonderen Herausforderungen, wenn sie in Deutschland studieren wollen. Sprachbarrieren, unterschiedliche Bildungssysteme und bürokratische Hürden erschweren oft den Zugang zur Hochschule.  

Genau hier setzt der Garantiefonds Hochschule an: Er fördert gezielt Bildungsangebote wie Sprachkurse, Vorbereitungskurse auf die Hochschulreife oder fachliche Qualifizierungen, die den Einstieg ins Studium erleichtern. 

Warum ist das Programm gerade heute besonders wichtig? 

In einer Zeit, in der globale Krisen, Fluchtbewegungen und gesellschaftliche Veränderungen zunehmen, wächst auch die Bedeutung von Integration und Chancengleichheit. Junge Zugewanderte sind oft mit Herausforderungen konfrontiert – sei es durch Sprachbarrieren, unsichere Aufenthaltslagen oder fehlende familiäre Unterstützung. Gleichzeitig sind ihre Potenziale und Talente eine wertvolle Ressource für unsere Gesellschaft. 

Der Garantiefonds Hochschule schafft hier eine Brücke:  

Er ermöglicht jungen Menschen, trotz widriger Umstände, eine akademische Qualifikation zu erlangen und sich so langfristig selbstbestimmt und nachhaltig in Deutschland zu integrieren. Gerade jetzt ist es wichtiger denn je, Bildungschancen sinnvoll zu nutzen und junge Zugewanderte auf ihrem Weg zu begleiten. 

 

Arbeitsmarktliche Bedeutung junger Zugewanderter 

Deutschland steht vor großen demografischen Herausforderungen:  Unsere Bevölkerung wird älter, Fachkräfte werden dringend benötigt.  

Junge Zugewanderte spielen eine wichtige Rolle, um den Arbeitsmarkt nachhaltig zu stärken. Mit einer akademischen Ausbildung eröffnen sich für sie vielfältige berufliche Perspektiven, vom Ingenieurwesen über Medizin bis hin zu sozialen Berufen. 

Der Garantiefonds Hochschule trägt dazu bei, diese Potenziale zu fördern und junge Zugewanderte gezielt auf den deutschen Arbeitsmarkt vorzubereiten. So profitieren nicht nur die Personen selbst, sondern auch die Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt von einer gut ausgebildeten, vielfältigen Fachkräftebasis. 

 

 

Gefährdung des Programms durch Sparmaßnahmen 

Trotz seiner großen Bedeutung und langjährigen Geschichte steht der Garantiefonds Hochschule aktuell aufgrund von Sparmaßnahmen vor Unsicherheiten. Eine Kürzung oder Einstellung des Programmes hätte gravierende Auswirkungen:  

Junge Zugewanderte würden wichtige Unterstützungsangebote verlieren, die ihnen den Zugang zur Hochschule und damit zum Arbeitsmarkt ermöglichen. Dies würde nicht nur individuelle Bildungschancen mindern, sondern auch langfristig den Fachkräftemangel verschärfen und die gesellschaftliche Integration erschweren.  

In Zeiten, in denen qualifizierte Fachkräfte und gesellschaftlicher Zusammenhalt dringend gebraucht werden, wäre dies ein Rückschritt für uns alle.  

Auch deshalb fordern wir alle Menschen auf, auf die Wichtigkeit der Fortführung und Weiterentwicklung des Garantiefonds Hochschule in Ihrem Wirkungskreis hinzuweisen. 

 

Unsere Angebote in Stuttgart und Umgebung 

Als Träger vor Ort bietet die AWO Stuttgart umfassende Bildungsberatung und individuelle Unterstützung für junge Menschen mit Migrationsgeschichte an.  

Unsere erfahrenen Berater*innen begleiten Studieninteressierte dabei, den passenden Bildungsweg zu finden, unterstützen bei der Bewerbung und helfen bei der Organisation von Fördermöglichkeiten. Neben unserer Beratung in der Olgastraße bieten wir auch nach Absprache Beratungen in Tübingen und Freudenstadt an.  

Starke lokale Partner*innen wie das Deutschkolleg e.V. als Sprachkursanbieter, sowie IN VIA als ergänzende Beratungsstelle in Stuttgart sind wertvoll und notwendig, um gemeinsam unsere Ziele zu erreichen und der hohen Anzahl an Ratsuchenden Rechnung zu tragen. 

Wir bieten unter anderem folgende Leistungen an: 

-        Individuelle Beratung und Bildungsplanung (auch auf Englisch) 

-        Unterstützung bei der Anerkennung von Schul- und Studienleistungen 

-        Förderung von Deutschkursen  

-        Begleitung und Unterstützung bei der Suche nach passenden Studiengängen und Finanzierungsmöglichkeiten 

 

Kontakt und weitere Informationen 

Wenn Sie, Ihre Angehörigen oder Bekannten Interesse an einer akademischen Ausbildung in Deutschland haben, sind Sie bei uns genau richtig.  

Die AWO Stuttgart bietet eine vertrauensvolle Anlaufstelle, um individuelle Fragen zu klären und den Weg zum Studium gemeinsam zu gestalten. 

Online-Anmeldung zur Beratung hier klicken:  

https://www.bildungsberatung-gfh.de/wde/kontakt/online-anmeldung-antrag.php  

Mehr Infos zum GF-H und zur Wirkung unserer Arbeit: 

-        GF-H Webseite mit Erfahrungsberichten von Teilnehmenden: https://www.bildungsberatung-gfh.de/wde/aktuelles/erfolgsgeschichten.php?navid=651567651567 

-        Social Media des GF-H: 

https://www.instagram.com/bildungsberatung_gfh/ 

https://www.linkedin.com/company/bildungsberatung-garantiefonds-hochschule/posts/?feedView=all  

-        AWO Stuttgart Webseite GF-H 

https://awo-stuttgart.de/migration/schulabschluss-und-studium/bildungsberatung-garantiefonds-hochschule 

-        Social Media des JDM der AWO Stuttgart: 

https://www.instagram.com/jmd_awo_stuttgart/ 

 

 

 

KONTAKT

Arbeiterwohlfahrt
Kreisverband Stuttgart e.V.
Olgastraße 63  70182 Stuttgart
Tel.:0711 21061-0,
E-Mail: mail@awo-stuttgart.de 

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