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Einleitungsbild Gemeinsam an einem Tisch: Ehrenamtsfest im Stadtteilhaus Hallschlag
Gemeinsam an einem Tisch: Ehrenamtsfest im Stadtteilhaus Hallschlag

 

Am Donnerstag, den 17.09.2026, wurde es im Stadtteilhaus Hallschlag besonders gesellig: Von 17 bis 20 Uhr haben wir unsere Ehrenamtlichen und Minijobber:innen zu einem gemeinsamen Ehrenamtsfest eingeladen. Ob in der Nachbarschaftshilfe, bei der Reinigung des Hauses, in der Küche, im Café oder im Fahrdienst – viele engagierte Menschen tragen mit ihrer Arbeit und ihrem Einsatz dazu bei, dass unser Stadtteilhaus lebendig ist und unsere Angebote für die Menschen im Stadtteil funktionieren. Das wollten wir zum Anlass nehmen, einmal ganz bewusst Danke zu sagen.

Für das Fest wurde eine große Tafel vorbereitet und gemeinsam gegessen. Auf dem Speiseplan standen leckere Maultaschen mit Kartoffelsalat sowie eine vegetarische Variante mit Ricotta und Spinat. Unser herzlicher Dank gilt dabei ganz besonders BÜRGER, die uns die Maultaschen für unser Ehrenamtsfest gesponsert haben.

Bei gutem Essen, vielen Gesprächen und einer ausgelassenen Stimmung wurde viel gelacht und sich ausgetauscht. Es war schön, einmal abseits des Arbeitsalltags zusammenzukommen und die vielen Menschen, die sich in unterschiedlichen Bereichen für das Stadtteilhaus engagierten, gemeinsm an einem Tisch zu erleben.

Ein besonderer Anlass zum Feiern war außerdem das 10-jährige Jubiläum von Frau Yvonne Knoll bei der AWO. Seit zehn Jahren ist sie Teil der AWO und leistet mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag zur Arbeit im Stadtteilhaus Hallschlag. Auch dazu gratulieren wir ganz herzlich und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Jahre!

Wir bedanken uns bei allen Ehrenamtlichen und Minijobber:innen für ihren Einsatz, ihre Zeit, ihre Zuverlässigkeit und ihr Engagement. Schön, dass ihr Teil unseres Stadtteilhauses seid!

Und natürlich ein herzliches Dankeschön an BÜRGER für die großzügige Unterstützung und das Sponsoring der Maultaschen – damit wurde das Ehrenamtsfest auch kulinarisch zu etwas Besonderem.

 

 

 

Einleitungsbild AWO beim Tag der Wohnungslosen am 11.09.2026
AWO beim Tag der Wohnungslosen am 11.09.2026

Beim Tag der Wohnungslosen am 11.09.2026 war die AWO Stuttgart gemeinsam mit zahlreichen weiteren Trägern und Akteur*innen der Wohnungsnotfallhilfe in Stuttgart präsent. Seit 2022 engagiert sich die AWO mit den Fachkräftetandems in Sozialunterkünften und seit 2026 mit der Zentralen Notübernachtung (ZNÜ) für Kinder und Familien verstärkt in diesem Arbeitsfeld. 

Mit Gesprächen und Informationsmaterialien machten wir darauf aufmerksam, dass Wohnungslosigkeit nicht nur alleinstehende Menschen betrifft, sondern auch Familien – insbesondere Familien aus EU-Mitgliedsstaaten, die im bestehenden Hilfesystem häufig besondere Hürden erleben. 

Die Veranstaltung bot zudem Raum für wichtige Redebeiträge zu den Auswirkungen der Kürzungen im sozialen Bereich, die die Arbeit von Fachkräften und die Unterstützung betroffener Familien zunehmend erschweren. Gerade angesichts wachsender sozialer Notlagen braucht es verlässliche Strukturen und Investitionen in soziale Arbeit, damit Menschen nicht in noch prekärere Lebenssituationen geraten. Wohnungslosigkeit und Obdachlosigkeit dürfen kein Bereich sein, an dem gespart wird.

 

 

 

Einleitungsbild Videospiele gehören dazu: Gaming meets Waldheim
Videospiele gehören dazu: Gaming meets Waldheim

Digitale Spiele sind ein fester Bestandteil jugendlicher Freizeitgestaltung (Vgl. JIM-Studie) und bieten Räume zum Ausprobieren, Entdecken und Experimentieren. Wieso sollten also diese Möglichkeiten in der pädagogischen Arbeit vernachlässigt werden? Die AWO Stuttgart hat mit dem Angebot „Gaming meets Waldheim“ ein neues Format für Heranwachsende geschaffen. In den Sommerferien wurden digitale Spiele mit Waldheimen kombiniert. So wurden neue Zugänge zu Jugendlichen geschaffen und die Erfahrungen aus einem etablierten Angebot genutzt.

Dank der Förderung der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg konnte das ergänzende Angebot zu den bestehenden Waldheimen der AWO Stuttgart umgesetzt werden. Das Stadtmedienzentrum Stuttgart unterstützte das Projekt als Kooperationspartner mit Geräten und Räumlichkeiten und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Durchführung.

Zugänge schaffen: Gaming als Teil der Jugendarbeit

Über einen Zeitraum von zwei Wochen fand jeweils eine einwöchige Freizeit für Jugendliche im Alter von 12 bis 14 Jahren statt. Im Mittelpunkt stand die Idee, Jugendliche zu erreichen, die sich für digitale Spiele begeistern und klassische Waldheimangebote möglicherweise nicht von sich aus besuchen würden.

Insbesondere Titel wie Minecraft bieten große Chancen. Das Spiel gehört seit Jahren zu den bekannten und bei Kindern und Jugendlichen beliebten digitalen Spielen. Durch die Verbindung mit dem Waldheim entstand ein Angebot, das unterschiedliche Interessen zusammenbrachte. Jugendliche konnten ihre Begeisterung für Gaming einbringen, neue Erfahrungen sammeln und gemeinsam mit anderen Zeit verbringen.

So wurden Teilnehmende erreicht, die möglicherweise nicht an einer klassischen Waldheimfreizeit teilgenommen hätten. Gleichzeitig wurden sie Teil einer Gemeinschaft, in der gemeinsames Spielen, Austausch und neue Erlebnisse im Mittelpunkt standen.

Digitale und analoge Welten verbinden

Ein wesentlicher Schwerpunkt von „Gaming meets Waldheim“ liegt auf der Verbindung von digitalen und analogen Spielerfahrungen. Dabei geht es nicht darum, die eine Welt gegen die andere auszuspielen. Vielmehr sollen Gemeinsamkeiten entdeckt, Unterschiede sichtbar gemacht und Neugierde auf neue Erfahrungen geweckt werden.

Ein Beispiel dafür war in der Auftaktrunde von „Gaming meets Waldheim" das gemeinsame Bogenschießen mit einer Expertin im Waldheim. Die Jugendlichen konnten die Technik kennenlernen, selbst ausprobieren und ihre Erfahrungen miteinander teilen. Dabei entstand ein spannender Vergleich zu digitalen Spielen: In Minecraft genügt ein einfacher Mausklick, um einen Pfeil abzuschießen. In der realen Welt hingegen braucht es Übung, Körperkoordination und die richtige Technik, um einen Bogen sicher und gezielt zu bedienen.

Solche Erfahrungen zeigen, dass digitale Spiele Anknüpfungspunkte für die Auseinandersetzung mit der realen Welt bieten. Sie ermöglichen Gespräche über Fähigkeiten, Herausforderungen und die Unterschiede zwischen virtuellen und analogen Erfahrungen. Aus dem gemeinsamen Spielen entstehen so neue Lern- und Erfahrungsräume.

Gaming verstehen, statt Türen zu verschließen

Eine besonders interessante Rückmeldung eines Jugendlichen lautete: „Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Minecraft spielen.“

Die Aussage macht deutlich, dass Vorstellungen über Gaming und die tatsächliche Lebenswelt von Jugendlichen nicht immer übereinstimmen. Für viele Heranwachsende ist Gaming ein selbstverständlicher Teil ihres Alltags und ihrer sozialen Beziehungen.

Für die medienpädagogische Arbeit bedeutet das: Wer Kinder und Jugendliche erreichen möchte, sollte ihre Interessen ernst nehmen und ihre Lebenswelt verstehen. Gaming bietet dabei Möglichkeiten, Beziehungen aufzubauen, Gemeinschaft zu fördern und pädagogische Impulse zu setzen.

Wenn digitale Spiele ausschließlich problematisiert oder verteufelt werden, besteht die Gefahr, wichtige Zugänge zu Jugendlichen zu verlieren. Medienpädagogik setzt deshalb auf einen differenzierten Blick. Sie nimmt sowohl die Chancen als auch die Herausforderungen digitaler Spiele in den Blick und schafft Räume, in denen Jugendliche ihre Erfahrungen teilen und reflektieren können.

„Gaming meets Waldheim“ hat gezeigt, wie wertvoll es ist, digitale Interessen in bestehende pädagogische Angebote einzubeziehen. Gemeinsames Spielen kann Brücken bauen – zwischen Jugendlichen, zwischen unterschiedlichen Interessen und zwischen der digitalen und der analogen Welt.

Gemeinsam erleben, spielen und wachsen

Über die einzelnen Aktivitäten hinaus stand die Gemeinschaft im Mittelpunkt des Angebots. Die Jugendlichen konnten gemeinsam spielen, neue Menschen kennenlernen und Erfahrungen außerhalb ihrer gewohnten digitalen Spielumgebung sammeln. Dabei wurden nicht nur digitale Kompetenzen angesprochen, sondern auch soziale Begegnungen, Teamarbeit und die Bereitschaft, sich auf neue Situationen einzulassen.

Das Projekt versteht Gaming damit nicht als Gegensatz zur klassischen Kinder- und Jugendarbeit, sondern als eine Möglichkeit, diese zu erweitern. Wenn pädagogische Angebote an der Lebenswelt junger Menschen anknüpfen, können neue Begegnungen entstehen und Teilhabe ermöglicht werden.

Nur durch Ehrenamt möglich

Ein besonderer Dank geht an die fünf ehrenamtlichen Betreuenden. Durch ihre Zeit, ihr Engagement und ihre Unterstützung konnte ein intensives und erfahrungsreiches Angebot für insgesamt 24 Jugendliche gestalten werden. Ohne die Unterstützung junger Menschen wäre eine solche Woche mit ihren vielfältigen Aktivitäten und Begegnungen nicht möglich gewesen.

Bereit für die nächste Runde

Durch die Förderung der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg und die Kooperation mit dem Stadtmedienzentrum Stuttgart wird es weitere „Gaming meets Waldheim“- Angebote geben. In den Herbstferien (26.-30.10.2026) gibt es ein Format für zehn bis 12-Jährige und in den Sommerferien 2027 wieder zwei separate Wochen für 12 bis 14-Jährige. Informationen und Anmeldung werden auf dieser Übersichtseite zur Verfügung gestellt.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Ahmed Özcan (Medienpädagoge bei der AWO Stuttgart): 0155 62570741 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Einleitungsbild Einladung zur Buchvorstellung mit Weinprobe am 9. Oktober 2026
Einladung zur Buchvorstellung mit Weinprobe am 9. Oktober 2026

Im Rahmen der Reihe "Mitmensch" lädt die AWO Weilimdorf gemeinsam mit Jacques' Wein-Depot am 9. Oktober 2026 um 18:30 Uhr zu einer kulturellen Veranstaltung mit Buchvorstellung, Musik und Weingenuss ein. 

Ergun Can stellt sein neu erschienenes Buch "Vom Bosporus an den Nesenbach - und zurück?" vor. Darin erzählt er von seinem Weg aus der Türkei nach Baden-Württemberg, seinen Erfahrungen mit Migration und Integration sowie von den prägenden Stationen seines Lebens. 

Zum Inhalt des Buches

Migration und Integration sind hochaktuell und zugleich kontrovers. Ergun Can beschreibt in seinem Buch, wie er vom „Türkenjungen“ zum Deutschen wurde, wie er seine Kinder- und Jugendjahre in Baden-Württemberg erlebte und wie er das Schnitzen schwäbisch-alemannischer Masken für sich entdeckte. Mit großem Ehrgeiz wurde er Diplom-Ingenieur und engagierte sich später unter anderem als Konzernbetriebsratsvorsitzender, Stuttgarter Gemeinderat sowie in zahlreichen Organisationen und Vereinen.

Seine Freundschaften zu Dr. Gerhard Lang, Erstem Bürgermeister von Stuttgart a. D., und Edzard Reuter, dem früheren Daimler-Konzernchef, zeigen, wie sehr Ergun Can als deutscher Bürger mit türkischen Wurzeln geschätzt wird. Dennoch schlagen zwei Herzen in seiner Brust. Ob er und seine Frau ihren Lebensmittelpunkt dauerhaft in Deutschland behalten oder ihn in die Türkei verlagern werden, bleibt offen.

Programm

Die Buchvorstellung erfolgt mit musikalischer Umrahmung und begleiteter Weinprobe von Jacques Wein-Depot. 
Ort: Jacques' Wein-Depot, Thaerstr. 2, 70499 Stuttgart-Weilimdorf
Termin: Freitag, 9. Oktober 2026, 19:30 Uhr
Eintritt: 15 Euro
Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, wäre eine kurze Rückmeldung hilfreich, gerne per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

Nähere Infos finden sich im Flyer.

 

 

 

 

KONTAKT

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Tel.:0711 21061-0,
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