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Einleitungsbild Gelungenes Tanzprojekt an der Grundschule Heumaden
Gelungenes Tanzprojekt an der Grundschule Heumaden

In der ersten Woche der Pfingstferien verwandelte sich die Grundschule Heumaden in eine lebendige Tanzbühne. Das kreative Tanzprojekt der Tanzschule „Dream Dancer“ begeisterte zahlreiche Kinder. Die Schülerinnen und Schüler nahmen mit viel Motivation und Freude an den täglichen Proben teil. Über die Projekttage hinweg wuchsen die jungen Talente unter der professionellen Anleitung von Tanzlehrer Tom, der extra aus Siegburg bei Köln anreiste, sichtlich über sich hinaus.

Das intensive Training gipfelte am Ende der Ferienwoche in einer großen Abschlussaufführung, zu der auch die Familien eingeladen waren. Zu Beginn dieser Veranstaltung bezog Tanzlehrer Tom die Eltern direkt aktiv ein. Gemeinsam wurden erste Übungen und kleine Tänze absolviert, was im Publikum sofort für eine offene, lockere und positive Atmosphäre sorgte.

Besonders beeindruckend war danach der Auftritt der Kinder: Sie standen absolut sicher, stolz und voller Selbstbewusstsein auf der Bühne, um ihren Familien das Erlernte zu präsentieren. Die Aufführung wurde zu einem überwältigenden Erfolg. Die Eltern zeigten sich restlos begeistert und tief beeindruckt von den gezeigten Leistungen. „Es war eine sehr schöne Woche bei euch und eine gelungene Abschlussveranstaltung“, meinte auch Tom. Am Ende waren sich alle einig: Dieses Ferienprojekt war eine tolle Sache!

 

Einleitungsbild Berufsschulkurse stärken Auszubildende mit Migrationsbiographie
Berufsschulkurse stärken Auszubildende mit Migrationsbiographie

In den Pfingstferien fand erneut der Kurs „Fachrechnen“ für Auszubildende mit Migrationsbiographie im 1. Lehrjahr statt. Ziel des Kurses war es, die Kenntnisse im Fachrechnen zu verbessern und damit bessere Leistungen im Ausbildungsalltag und in der Berufsschule zu ermöglichen. In diesem Jahr nahmen zehn Auszubildende an dem Angebot teil.

Gerade im Bereich Fachrechnen stehen viele Teilnehmende vor besonderen Herausforderungen. Teilweise erschweren noch bestehende Deutschdefizite sowie eine nicht durchgängige oder eingeschränkte Schulbildung im Herkunftsland das erfolgreiche Absolvieren der Ausbildung. Umso wichtiger sind unterstützende Angebote, die fachliche Inhalte verständlich vermitteln und gleichzeitig sprachliche Hürden abbauen.

Im Mittelpunkt des Kurses standen die Grundrechenarten, Dreisatz, Prozentrechnen, das Berechnen von Flächeninhalten und Körpern, das Umrechnen von Größen sowie Textaufgaben zu allen behandelten Themen. Dabei wurde deutlich: Rechenaufgaben können nur dann korrekt gelöst werden, wenn die Inhalte der Textaufgaben verstanden werden.

Die Lehrkraft ging im Rahmen der zeitlichen Möglichkeiten auch auf individuelle Themenwünsche der Teilnehmenden ein, beispielsweise auf die Baugrabenberechnung. Besonders positiv aufgenommen wurden Unterrichtsmethoden, die praktische Erfahrungen aus dem beruflichen und privaten Alltag der Teilnehmenden einbezogen und mit anschaulichen Anwendungsbeispielen arbeiteten.

Erfreulich war auch in diesem Jahr die Unterstützung der Ausbildungsbetriebe, da mehrere Firmen ihre Auszubildenden für die Teilnahme am Kurs freistellten und ihnen so eine gezielte Förderung ermöglichten.

Bereits in den Sommerferien folgt in Kooperation mit der Steinbeisschule der Fachsprachenkurs „Bautechnik“. Das Angebot richtet sich an Auszubildende mit Migrationsbiographie im Übergang in das 2. Lehrjahr. Bautechnik ist ein prüfungsrelevantes Fach und stellt viele Auszubildende insbesondere aufgrund der komplexen Fachsprache vor große Herausforderungen.

Ziel des Kurses ist die Verbesserung der Kenntnisse in der Fachsprache Bautechnik. Die Teilnehmenden sollen den Anschluss im Berufsschulunterricht halten können, indem Inhalte und Fachbegriffe ausführlich und – soweit möglich – in einfacher Sprache vermittelt werden.

Wie anspruchsvoll Fachsprache sein kann, zeigen Begriffe wie „Eislinsenbildung bei bindigen Bodenarten“ oder die Frage, was passiert, wenn sich „Druckzwiebeln überlagern“. Solche Fachbegriffe müssen auch von Menschen mit Deutsch als Muttersprache zunächst gelernt und verstanden werden. Erst wenn die Fachsprache verstanden wird, können Textaufgaben richtig bearbeitet und Berechnungen korrekt durchgeführt werden.

Die Finanzierung der Berufsschulkurse erfolgt über Mittel der Stadt Stuttgart.

 

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Die "LISAs" zu Besuch bei Microsoft

Unsere LISA-Kurs SchülerInnen hatten am 26.5.2026 die einmalige Gelegenheit einen Blick hinter die Kulissen von Microsoft in Stuttgart zu werfen. Wir konnten an dem Workshop KIDS LAB teilnehmen. 
Hier bekamen wir einen Einblick in KI, die Künstliche Intelligenz, die immer mehr Bedeutung in unserem Alltag und der Arbeitswelt bekommt. MitarbeiterInnen von Microsoft berichteten uns, dass es KI tatsächlich schon seit 50 Jahren gibt. Die Anfänge haben sich aber sehr unterschieden von der heutigen KI. Was möglich ist konnten wir dann gleich ausprobieren, als wir am Computer unseren persönlichen Lernhelfer (Lernbot) erstellt haben.  Den haben wir mit Informationen gefüttert, damit er genau weiß, in welchem Schulfach er uns mit Wissen und Erklärungen unterstützen soll. Außerdem haben wir ihm zugewiesen, von welchen Internetseiten er zuverlässige Informationen bekommt. Nach einer Mittagspause und einer Führung durch das Gebäude hatten wir noch die Gelegenheit mit den Mitarbeitern einzeln ins Gespräch zu gehen und uns ganz individuelle Tipps zu holen zu unserer beruflichen Zukunftsplanung.

Das war für alle eine tolle Erfahrung. Wir sind nun mit neuem Wissen ausgerüstet und haben Lust darauf die Technik auszuprobieren und KI für uns einzusetzen.

Vielen Dank an das Microsoft Team für die spannenden Stunden.

 

Einleitungsbild AWO Stuttgart warnt vor Abschaffung des Entlastungsbetrags:
AWO Stuttgart warnt vor Abschaffung des Entlastungsbetrags: "Das wäre Sparen an der falschen Stelle"

PRESSEMITTEILUNG

Stuttgart, 29. Mai 2026. Die AWO Stuttgart kritisiert den Vorschlag der Wirtschaftsweisen, den Entlastungsbetrag in der Pflege abzuschaffen. Der monatliche Betrag von bis zu 131 Euro ermöglicht pflegebedürftigen Menschen Unterstützung im Alltag – etwa Hilfe im Haushalt, beim Einkaufen oder bei der Alltagsbegleitung. Aus Sicht der AWO Stuttgart ist diese Leistung ein wichtiger Baustein, damit ältere und pflegebedürftige Menschen möglichst lange selbstbestimmt in ihrer eigenen Wohnung leben können.

„Der Entlastungsbetrag ist keine verzichtbare Zusatzleistung, sondern für viele Menschen ganz konkrete Alltagshilfe“, sagt Sascha Erben, Geschäftsführer des AWO Kreisverbands Stuttgart. „Wer hier streicht, spart kurzfristig auf dem Papier – riskiert aber langfristig höhere Kosten im Pflegesystem. Denn einfache Unterstützung im Alltag kann dazu beitragen, stationäre Pflege zu vermeiden oder zumindest hinauszuzögern.“

Die AWO Stuttgart bietet über ihre Begegnungsstätten und sozialen Dienste vielfältige Unterstützung im Alltag an. Dazu gehören hauswirtschaftliche Hilfen, Reinigung in der Wohnung sowie Begleitung und Unterstützung beim Einkaufen. Diese Angebote entlasten Pflegebedürftige und Angehörige, schaffen aber zugleich regelmäßige soziale Kontakte. Gerade bei alleinlebenden älteren Menschen sind solche Kontakte ein wichtiger Schutz vor Isolation, Einsamkeit und Überforderung.

„In der Praxis erleben wir jeden Tag, wie wichtig diese niedrigschwelligen Hilfen sind“, betont Nora Yildirim, Geschäftsführerin des AWO Kreisverbands Stuttgart. „Es geht nicht nur darum, dass eine Wohnung sauber ist oder der Einkauf erledigt wird. Es geht darum, dass Menschen Sicherheit im Alltag haben, dass jemand nach ihnen schaut und dass sie weiterhin Teil ihres gewohnten Umfelds bleiben können.“

Aus Sicht der AWO Stuttgart verschwindet der Unterstützungsbedarf nicht, wenn der Entlastungsbetrag gestrichen wird. Er würde sich lediglich verlagern – zu Angehörigen, sozialen Trägern oder in die Pflegesachleistungen. Gerade ambulante Pflegedienste stehen jedoch bereits heute unter erheblichem Druck durch Personal- und Fachkräftemangel. Zusätzliche Aufgaben in der Alltagsunterstützung würden dort weiteren Aufwand erzeugen, ohne dass dafür ausreichend Personal vorhanden ist.

„Die entscheidende Frage ist doch: Wer soll diese Unterstützung künftig leisten?“, so Erben. „Wenn der Bedarf weiterhin besteht, aber der Entlastungsbetrag wegfällt, entsteht kein geringerer Pflegebedarf. Es entsteht nur mehr Druck auf Pflegedienste, Angehörige und soziale Träger.“

Hinzu kommt: Der Entlastungsbetrag stärkt auch niedrigschwellige soziale Infrastruktur im Quartier. Er ermöglicht sozialen Trägern, die keine klassischen Pflegedienste sind, alltagsnahe Unterstützung anzubieten und zu refinanzieren. Dazu gehören Begegnungsstätten, soziale Dienste und Angebote, die Menschen frühzeitig erreichen, Einsamkeit vorbeugen und Teilhabe ermöglichen.

„Unsere Begegnungsstätten in Stuttgart zeigen, wie wichtig präventive Angebote im Stadtteil sind“, sagt Yildirim. „Sie ermöglichen Begegnung, Unterstützung und Teilhabe – genau das, was ältere Menschen brauchen, um möglichst lange selbstbestimmt leben zu können.“

Die AWO Stuttgart teilt die Einschätzung, dass Verfahren in der Pflege einfacher und weniger bürokratisch werden müssen. Die Antwort auf bürokratischen Aufwand dürfe jedoch nicht die Abschaffung einer wichtigen Leistung sein.

„Wenn die Abrechnung zu kompliziert ist, dann müssen die Verfahren vereinfacht werden“, sagt Erben. „Die Lösung kann nicht sein, die Leistung zu streichen und damit pflegebedürftige Menschen, Angehörige, Pflegedienste und soziale Träger zusätzlich zu belasten.“

Die AWO Stuttgart fordert daher, den Entlastungsbetrag zu erhalten, zu entbürokratisieren und gezielt weiterzuentwickeln. Gerade in einer älter werdenden Stadtgesellschaft brauche es mehr alltagsnahe Unterstützung, nicht weniger.

Hintergrund:
Der Entlastungsbetrag steht pflegebedürftigen Menschen in häuslicher Pflege zur Verfügung und kann für anerkannte Unterstützungsangebote im Alltag eingesetzt werden. Dazu zählen unter anderem Betreuungsangebote, hauswirtschaftliche Hilfen und Unterstützung bei der Alltagsbewältigung. Ziel ist es, pflegebedürftige Menschen und Angehörige zu entlasten und ein möglichst langes Leben zu Hause zu ermöglichen.

Pressekontakt:
AWO Kreisverband Stuttgart e. V.
Nora Yildirim, Geschäftsführung

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