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Einleitungsbild Ausstellung:
Ausstellung: "Das Alter neu denken - über die Notwendigkeit, ein neues Bild vom Alter zu entwerfen"

Die Wanderausstellung zeigt, wie vielfältig Altern sein kann und wie die Gesellschaft den Blick respektvoll für ein aktives und selbstbestimmtes Leben im Alter schärfen kann. Durch die ausdrucksvollen Fotografien, Roll‐ups und Videoporträts des renommierten Fotografen Klaus Mellenthin werden die Besucher dazu angeregt, über das Altern nachzudenken und neue Bilder von einem aktiven Älterwerden zu entwickeln.

Um möglichst viele Menschen für das Thema "Unser Stuttgart - in jedem Alter!" zu begeistern, geht die Ausstellung der Stadt Stuttgart auf Wanderschaft. Vom 22.04. bis 10.05.2026 macht sie Station im AWO Begegnungs- und Servicezentrum Altes Feuerwehrhaus, Möhringer Straße 56, 70199 Stuttgart und kann dort zu den Öffnungszeiten der Einrichtung im 1. Stock angesehen werden.


Foto: Klaus Mellenthin/ Stadt Stuttgart

 

 

Einleitungsbild
"Jetzt bin ich gefragt!" - Wissenschaftliche Begleitung des Modellvorhabens

Gefördert durch den Kommunalverband für Jugend und
Soziales Baden-Württemberg - Dezernat Jugend - Landesjugendamt

 

 

 

Dieser erste Forschungsbericht zum Projekt mit Careleavern im Ehrenamt bildet den Auftakt zur wissenschaftlichen Begleitung des gesamten Vorhabens. Er entspricht den methodischen Schritten 1–4 des Forschungsplans vom Mai 2025. Für das Waldheim Heimberg der AWO Stuttgart hatten sich sieben Careleaver als Ehrenamtliche angemeldet und gemeinsam mit anderen Ehrenamtlichen die üblichen Vorbereitungen wie das Waldheim selbst und seine Nachbereitung durchlaufen. Bis zum aktuellen Zeitpunkt ist der Kontakt mit diesen Personen zum Teil weiterhin gegeben; es wird sich zeigen, wie viele erneut zum ehrenamtlichen Engagement in der Waldheimsaison 2026 animiert werden können und wie viele neue Personen der Zielgruppe u. a. durch Hörensagen aktiviert werden.

Die Bewerbung des Ehrenamts für den Sommer 2025 war anfänglich von Hürden und Erschwernissen verschiedener Art begleitet, bis es schließlich zur erwünschten „Initialzündung“ kam und Personen der Kategorie Careleaver verlässliches Interesse an einem ehrenamtlichen Engagement in der pädagogischen Arbeit mit Kindern bekundeten. Die Waldheim-Freizeiten fanden im August 2025 in Stuttgart-Feuerbach (Alter 5–11 Jahre) und Hedelfingen (Alter 4–7 Jahre) statt.  Insgesamt belief sich die Zahl der ehrenamtlichen Helfer*innen und Fachkräfte im Team Feuerbach auf 14 und im Team Hedelfingen auf 12.

Im Folgenden werden im ersten Schritt (Kapitel 2) die Interpretationen des ersten qualitativen Leitfadeninterviews1 mit den Teilnehmer*innen (Careleavers) im Ehrenamt des Waldheims Heimberg dokumentiert und in Kontrast mit der jeweiligen Selbstauskunft2 anhand des quantitativen Kurzfragebogens zur Selbstwirksamkeitserwartung (SWE) in Anlehnung an Jerusalem & Schwarzer (2003) gestellt. Zusätzlich werden die Daten aus der teilnehmenden Beobachtung3 der Fachkräfte dokumentiert und in eine individuelle Interpretation der Entwicklung der ehrenamtlich tätigen Person einbezogen.

Im zweiten Schritt (Kapitel 3) werden die Befunde mit Blick auf die Hypothesen diskutiert. Die drei Hypothesen lauteten:

H01: Hypothese zur Steigerung der Selbstständigkeit durch ehrenamtliches Engagement

Ehrenamtliches Engagement trägt bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen dazu bei, bedeutsame Lerneffekte zu erzielen, und fördert die Entwicklung ihrer Selbstständigkeit im Übergang zum Erwachsenenleben.

H02: Hypothese zur bewusst wahrnehmbaren Unterstützung durch Orientierung stiftende Strukturen

Jugendliche und junge Erwachsene, die in Systemen der Jugendhilfe oder in herausfordernden familiären Verhältnissen leben, profitieren in besonderem Maße von Strukturen, die Orientierung bieten und die Entfaltung der eigenen Selbstständigkeit ermöglichen.

H03: Hypothese zur sozialen Stabilisierung durch aktive Teilnahme an ehrenamtlichem Engagement

Ehrenamtliches Engagement im Rahmen der offenen Jugendarbeit kann dazu beitragen, soziale Brüche im Lebensverlauf von Jugendlichen zu verhindern oder abzumildern.

1 Leitfadeninterviews (A4) wurden mit F-ID 01-06 geführt; F-ID 07 hat das Interviews verweigert.

2 Die SWE (A3) wurde von fünf Personen geleistet; F-ID 05 und 06 haben die SWE nicht ausgefüllt.

3 Die Beobachtungsprotokolle wurden für alle F-ID 01-07 vollständig erhoben.


Gesamter begleitender Forschungsbericht

 

Einleitungsbild AWO Weilimdorf und Café 13 veranstalten am 23. April 2026 Konzert
AWO Weilimdorf und Café 13 veranstalten am 23. April 2026 Konzert

Die AWO Weilimdorf veranstaltet ein Konzert, zu dem Sie herzlich eingeladen sind.

Die Stuttgarter Liedermacherin Simone Stahl tritt am Donnerstag, 23. April 2026 um 19 Uhr mit ihrem aktuellen Programm Räuber & Raben im Café 13, Reinstraße 3, 70499 Stuttgart-Weilimdorf (ca. 100 m von der Haltestelle Löwenmarkt der U6) auf. 

Eintritt Spende.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Einleitungsbild Der Hallschlag zeigt Haltung - für Vielfalt und Zusammenhalt!
Der Hallschlag zeigt Haltung - für Vielfalt und Zusammenhalt!

Am Donnerstag, 26. März 2026, wurde das Römerkastell zum Treffpunkt für alle, die ein Zeichen für ein respektvolles und vielfältiges Miteinander setzen wollten. Unter dem Motto „Setz dich hin und ein – für Vielfalt und Zusammenhalt“ kamen zahlreiche Menschen zusammen, um sichtbar Haltung zu zeigen. Eingeladen hatten rund 15 soziale Einrichtungen aus dem Stadtteil.

Ein starkes Zeichen zum Auftakt

Um 12:30 Uhr startete die gemeinsame Aktion. Viele Teilnehmende brachten eigene Sitzgelegenheiten mit und setzten sich symbolisch für ein friedliches, solidarisches Zusammenleben im Stadtteil „hin und ein“ - ein kraftvolles und sichtbares Zeichen.

Ebenfalls luden zahlreiche Mitmachstände dazu ein, selbst aktiv zu werden. Ob beim Fußballspielen, bei den Holzspielen, beim Gestalten von Hockern oder beim Ausprobieren von Kaligraphie – überall herrschte reger Betrieb. Auch das Format #0711Wohnzimmer 2.0 fand großen Zuspruch.

Gemeinsames Essen als verbindendes Element

Ab 13:15 Uhr gab es – in Kooperation mit Supp_optimal – für alle ein kostenloses vegetarisches Mittagessen aus geretteten Lebensmitteln. Parallel dazu fand eine Lebensmittelausgabe durch Foodsharing statt. Beide Angebote sorgten dafür, dass Menschen miteinander ins Gespräch kamen und zahlreiche persönliche Begegnungen ermöglicht wurden.

Mit dem Jugendmigrationsdienst im Quartier und dem Stadtteilhaus Hallschlag war die AWO Stuttgart sowohl an der Organisation beteiligt als auch vor Ort aktiv eingebunden.

Fotos ©Rossen Gargolov

 

KONTAKT

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Kreisverband Stuttgart e.V.
Olgastraße 63  70182 Stuttgart
Tel.:0711 21061-0,
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