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Einleitungsbild AWO-Frauen*Netzwerk Württemberg zur Landtagswahl - Kandidatinnen beantworten Fragen der Wahlprüfsteine
AWO-Frauen*Netzwerk Württemberg zur Landtagswahl - Kandidatinnen beantworten Fragen der Wahlprüfsteine

Mit gezielten Fragen an Kandidatinnen aller demokratischer Parteien in den vier Stuttgarter Wahlbezirken setzt sich das AWO Frauen"Netzwerk Württemberg dafür ein, den Frauenanteil im Landtag bei der Wahl am 08. März 2026 zu erhöhen und Frauen- und Gleichstellungspolitik stärker in den Fokus zu rücken. Wie die Kandidatinnen auf die Fragen geantwortet haben, erfahren Sie hier: 

Gabriele Heise-FDP-Stuttgart III herunterladen

Hannah Binder-SPD-Stuttgart I herunterladen

Laura-Streitburger-SPD-Stuttgart III herunterladen

Mercedeh-Ghazaei-Die Linke-Stuttgart I herunterladen

Muhterem Aras-Die Gruenen-Stuttgart I herunterladen

Sara Dahme-SPD-Stuttgart II herunterladen

 

Noch mehr Informationen über das Frauen*Netzwerk Württemberg finden Sie auf der Website der AWO Württemberg, hier der Link:  https://www.awo-wuerttemberg.de/engagement/awo-frauennetzwerk .

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Sprache verbindet: Der Internationale Tag der Muttersprache und "Mama lernt Deutsch" bei der AWO Stuttgart

Rund um den Internationalen Tag der Muttersprache am 21. Februar 2026 rückt ein globales Anliegen in den Fokus: die Wertschätzung sprachlicher Vielfalt und der gleichberechtigte Zugang zu Sprache. Genau hier setzen die Mama-lernt-Deutsch-Kurse der AWO Stuttgart an.

Der Internationale Tag der Muttersprache steht dafür, Erstsprachen nicht als Defizit, sondern als Ressource zu begreifen. Dieses Prinzip spiegelt sich in den Kursen wider: Viele Teilnehmerinnen sind mehrsprachig und bringen ein ausgeprägtes Sprachbewusstsein mit. Ihre Muttersprache bildet das Fundament für den Erwerb des Deutschen, sie unterstützt Lernstrategien, fördert Motivation und stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Deutsch lernen heißt hier nicht, die eigene Sprache zu verdrängen, sondern neue sprachliche Teilhabe auf ihr aufzubauen.

Zugleich machen die Kurse das Menschenrecht auf Sprache praktisch zugänglich. Viele Mütter sind durch Care-Arbeit, fehlende Betreuungsplätze oder starre Kursformate vom Spracherwerb ausgeschlossen. Die niedrigschwellige Struktur der Mama-lernt-Deutsch-Kurse – vormittags, in wenigen Terminen, angepasst an Schul- und Ferienzeitenzeiten – ist daher kein Kompromiss, sondern ein bewusst inklusives Bildungskonzept. Sprache wird so zum Schlüssel für Kommunikation mit Schule, Kita oder Ärzte*innen, für gesellschaftliche Teilhabe und Selbstwirksamkeit.

Die Wirkung reicht über die Teilnehmerinnen hinaus. Mütter sind zentrale Sprachvermittlerinnen im Familienalltag. Wenn sie Deutsch lernen, stärken sie die Bildungsbiografien ihrer Kinder und begleiten Mehrsprachigkeit aktiv. Die begleitende Kinderbetreuung sendet dabei ein klares Signal: Muttersein und Lernen schließen sich nicht aus.

Der Internationale Tag der Muttersprache lädt dazu ein, über Zugänge zu Sprache nachzudenken und vor allem darüber, wessen Lebensrealitäten berücksichtigt werden. Die Mama-lernt-Deutsch-Kurse der AWO Stuttgart zeigen, wie Sprachförderung gelingen kann, wenn Muttersprache, Care-Arbeit und gesellschaftliche Teilhabe zusammengedacht werden.

Foto: ChatGPT Image 18. Feb. 2026, 11-56-20, mit KI generiert

 

Einleitungsbild Bildung als kommunale Zukunftsinvestition Teil 1 - Warum jeder Euro mehrmals zurückkommt
Bildung als kommunale Zukunftsinvestition Teil 1 - Warum jeder Euro mehrmals zurückkommt

Dr. Harald Strauß, Bereichsleiter Kinder- und Jugendhilfe der AWO Stuttgart

Wenn in der Kommunalpolitik die Haushaltszahlen auf dem Tisch liegen, wirkt der Bildungsetat oft wie ein monströser Block. Kita-Ausbau, Sanierung von Schulgebäuden, Digitalisierung, Ganztag usw. – in der Stuttgarter Presse war zuletzt von jährlich 800 Mio. Euro pro Jahr die Rede. Gleichzeitig heben andere Bereiche die Finger: Straßen, Pflege, Sicherheit, Stuttgart-Sign für den Selfie-Tourismus – in der Mainstream-Ökonomik präsentiert sich eine solche Gemengelage in dem äußerst dürftigen Modell der sog. Transformationskurve: Mehr Kanonen heißt weniger Butter. Dieser Kanonen-Butter-Logik sind zuletzt Grüne, CDU und Freie Wähler im Stuttgarter Gemeinderat angesichts des reduzierten Stroms an gewerblichen Steuereinnahmen verfallen und haben massive Kürzungen u. a. im Sozialbereich, in der Kultur und eben in der Bildung durchgesetzt. In der Schulsozialarbeit und in der offenen Kinder- und Jugendhilfe werden die Förderungen 2026 um 5 % und 2027 um 10 % gekürzt. Die Schulen wiederum werden an konkreten Positionen geschröpft: Schülerfahrten gestrichen, das Bonuscard-Budget gekürzt, Schultoilettenreinigung reduziert u. v. m. Der pädagogische Ganztag an den Grundschulen ist mit einem blauen Auge davongekommen, allerdings wird die Finanzierung des Ganztags an den weiterführenden Schulen wieder auf das ursprüngliche Fördermodell zurückgesetzt, die Differenz wird für manche Träger sechsstellig ausfallen. Der winzige Förderzuschuss für Hausaufgaben-, Sprach- und Lernhilfen ist ganz gestrichen. In all diesem Feldern ist die AWO Stuttgart aktiv und betroffen.

Doch handelt es sich bei Investitionen in die Bildung um die berüchtigten „konsumtiven Ausgaben“, die in der Tat nur Strohfeuer ohne nachhaltige Wirkung erzeugen? Im Gegenteil, wie hier unter Rückgriff auf die Forschung erläutern wird.

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Pizza und Demokratie

Am 10. Februar 2026 lud der Jugendmigrationsdienst der AWO Stuttgart Menschen, die kürzlich die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten haben oder aus anderen Gründen das erste Mal wählen dürfen, zu einer Informationsveranstaltung ein. Für viele von ihnen ist die Landtagswahl am 8. März die erste Gelegenheit, ihre Stimme abzugeben.

Zu Beginn wurde erläutert, für welche politischen Bereiche der Landtag zuständig ist. Dabei stellten einige Teilnehmende fest, dass sie am Landtag im Schlosspark schon mehrfach vorbeigelaufen sind – bislang jedoch ohne genau zu wissen, welche Aufgaben er erfüllt.

Um mögliche Unsicherheiten abzubauen, wurde anschließend der Ablauf einer Wahl erklärt. In einem eigens aufgebauten Wahllokal konnten die Teilnehmenden bei einer Probewahl üben und das Gelernte direkt anwenden. 

Darüber hinaus informierte die Veranstaltung über Möglichkeiten, sich im Vorfeld der Wahl über Parteien und Programme zu informieren. Vorgestellt wurde unter anderem der Wahl-O-Mat als digitales Entscheidungshilfetool.

Beim gemeinsamen Pizzaessen blieb schließlich Zeit für persönliche Fragen. Wer wollte, konnte zudem direkt vor Ort Unterstützung beim Ausfüllen des Antrags auf Briefwahl erhalten.

 

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