Einleitungsbild 70376 zeigt Haltung - für Vielfalt und Zusammenhalt
70376 zeigt Haltung - für Vielfalt und Zusammenhalt

Der Stadtteil Hallschlag hat in den letzten Jahren bereits eindrucksvoll bewiesen, wie stark Gemeinschaft sein kann: 2024 standen wir Seite an Seite in einer großen Menschenkette, und auch der Aktionstag im vergangenen Jahr brachte viele Menschen zusammen, die sich für Vielfalt und Zusammenhalt einsetzen.

2026 knüpfen wir daran an:

Am Donnerstag, 26. März 2026, heißt es im Römerkastell: „Setz dich hin und ein – für Vielfalt und Zusammenhalt“. Von 12:30 bis 16:00 Uhr sind alle eingeladen, gemeinsam ein starkes Zeichen für ein respektvolles, vielfältiges Miteinander im Stadtteil zu setzen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Um 12:30 Uhr starten wir mit einer gemeinsamen Aktion für Vielfalt und Zusammenhalt. Alle sind herzlich eingeladen, eine eigene Sitzgelegenheit mitzubringen und sich symbolisch für ein Miteinander im Stadtteil „hin und einzusetzen“. Was fördert ein Miteinander mehr als ein gemeinsames Essen? Daher gibt es in Kooperation mit Supp_optimal ab 13:15 Uhr für alle ein kostenloses vegetarisches Mittagessen sowie eine Ausgabe von Lebensmitteln aus Foodsharing.

Ebenfalls ab 13:15 Uhr warten verschiedene Mitmachstände – von Fußball und Holzspielen über die Gestaltung von Hockern bis hin zu einem Zeitungs-Workshop und weiteren kreativen Angeboten.

Komm vorbei und zeig Haltung – für ein starkes und buntes 70376!

 

Einleitungsbild Weltfrauentag am 8. März, Aktivitäten im Stadtteilhaus Ost und Aufruf zur Demo und Kundgebung
Weltfrauentag am 8. März, Aktivitäten im Stadtteilhaus Ost und Aufruf zur Demo und Kundgebung

Am 8. März setzen weltweit Frauen und solidarische Unterstützer*innen ein starkes Zeichen für Gleichberechtigung und Frauenrechte.
Die Arbeiterwohlfahrt steht in der Tradition von Marie Juchacz, die sich schon vor über 100 Jahren für die Rechte der Frauen und Gleichberechtigung eingesetzt hat. 

Die Mitarbeitenden des Stadtteilhaus Ost haben aus diesem Anlass in der Einrichtung Informationsplakate aufgehängt, Aufsteller auf die Tische gestellt, passende Namensschilder entworfen und die lila Luftballons aufgehängt. 


Zudem rufen Sie die Mitarbeitenden in einem Flyer zur Demonstration am 08. März auf dem Schlossplatz und am 09. März zu einer Kundgebung des Töchterkollektivs auf dem Schlossplatz auf. Unterstützen Sie uns und setzen wir gemeinsam ein Zeichen für Frauenrechte und eine gerechtere Gesellschaft. 

 

Weitere Infos zum Internationalen Weltfrauentag: Warum es ihn gibt, warum er auch heute noch wichtig ist, worauf er aufmerksam macht.

 

 

Einleitungsbild Besuch einer Delegation aus Singapur in der Grundschule Heumaden
Besuch einer Delegation aus Singapur in der Grundschule Heumaden

Am Donnerstag, den 27.11., besuchte nachmittags eine Delegation aus Singapur die Grundschule Heumaden. Zu Beginn stellte die Schulleitung Frau Fix den BesucherInnen die Schule vor. Im Anschluss wurde das Konzept des Ganztags durch die stellvertretende Ganztagsleitung der AWO Stuttgart Sebastian Braun vorgestellt. Danach schauten sich die BesucherInnen in kleinen Gruppen die verschiedenen Angebote des Ganztags an, bevor sie dann Ihr Konzept von naturwissenschaftlichem Arbeiten in der Grundschule vorstellten. Die Delegation war sehr begeistert von der Arbeit, die die KollegInnen der AWO Stuttgart im Ganztag machen. Die Grundschule Heumaden ist bereits zu einem Gegenbesuch in Singapur eingeladen worden.

Sebastian Braun, stellv. Teamleiter Ganztagsbetreuung Heumaden

 

Einleitungsbild Aktion 1 der AWO Stuttgart am
Aktion 1 der AWO Stuttgart am "Tag gegen Gewalt an Frauen" - Kundgebung um 10 Uhr am Marie-Juchacz-Platz
 

Die Initiatorinnen Anja Janus und Darija Piliugina zusammen mit AWO Geschäftsführerin Nora Yildirim (v.l.)


Mitarbeitende der AWO Stuttgart bei der Demonstation abends in Stuttgart

   


Am Dienstag, den 25.11.2025, dem Tag gegen Gewalt an Frauen, versammelten sich circa 45 Kolleg*innen und Sprachkursteilnehmende der AWO Stuttgart auf dem Marie-Juchacz-Platz zu einer Kundgebung, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen und der Frauen zu gedenken, die Opfer von Gewalt geworden sind.

Auf den selbst gestalteten Plakaten waren Botschaften zu lesen, die zum Nachdenken anregen sollten, darunter: „Nein heißt Nein“, „Man(n) tötet nicht aus Liebe – stoppt Femizide“ und „Ein Leben frei von Gewalt ist ein Menschenrecht“.

Die Geschäftsführung der AWO Stuttgart, sowie zwei Mitarbeiterinnen und Veranstalterinnen der Kundgebung, hielten jeweils eine Rede in der sie beispielsweise darüber aufklärten, dass Patriarchale Gewalt weder von Herkunft noch von Bildung abhängt, dass in unserer Gesellschaft präventive Aufklärung stattfinden muss, damit die Gewalt gegen Frauen nicht weiter verschärft wird. Der fortschreitende Sozialabbau führt dazu, dass Frauen finanziell von ihren Partnern abhängig werden und Betroffene kaum Hilfsangebote finden. Zusätzlich schaffen Sorgen über massiven Stellenabbau in der deutschen Wirtschaft, steigende Preise für Lebensmittel und Wohnen sowie internationale Kriege und Genozide einen Nährboden für rechtsextremes Gedankengut.

Seit Jahren nimmt die Gewalt gegen Frauen zu. Das zeigen die aktuellen Zahlen der neuesten Statistik des Bundes aus dem Jahr 2024. Allein in Deutschland wurden 2024 mindestens 308 Frauen von ihrem Partner, ihrem Ex-Partner oder einem anderen Mann getötet. Die Tötung einer Frau aufgrund ihres Geschlechts nennt man Femizid. Mehr als 265.942 Mädchen und Frauen wurden Opfer häuslicher Gewalt – ein neuer Höchststand. Digitale Gewalt erlebten 18.200 Mädchen und Frauen. Opfer von Sexualstraftaten wurden 53.500 Mädchen und Frauen, wobei von einer sehr hohen Dunkelziffer auszugehen ist.

Der Schutz vor patriarchaler Gewalt ist stark unterfinanziert: In Deutschland stehen lediglich 6.000 Frauenhausplätze zur Verfügung, obwohl die Istanbul-Konvention 21.000 Plätze vorsieht. Die aktuelle Studie kommt zu dem Schluss, dass Deutschland Frauen nicht ausreichend vor Femiziden in Partnerschaften schützt, und fordert niedrigschwellige Unterstützungsangebote, da viele Betroffene aus Angst vor weiteren Übergriffen zögern, Hilfe zu suchen.

Um den ermordeten Frauen zu gedenken, wurden Kerzen auf dem Marie-Juchacz-Platz aufgestellt. Diese Mahnwache soll Passant*innen sensibilisieren und auf die anhaltende Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen.

Am Abend nahmen Mitarbeiter*innen der AWO Stuttgart an einer Demonstration gegen Gewalt an Frauen teil.

Gerade als Verband mit Wurzeln in der Frauenbewegung ist es für die AWO unabdingbar, Gewalt sichtbar zu machen, Betroffene zu schützen und gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken. Gemeinsam machen wir sichtbar, was oft im Verborgenen bleibt. Gemeinsam sagen wir NEIN zu Gewalt an Frauen!

 

 

 

 

 

 

Aktuelles - Archiv
Aktuelles-Archiv als Liste
KONTAKT

Arbeiterwohlfahrt
Kreisverband Stuttgart e.V.
Olgastraße 63  70182 Stuttgart
Tel.:0711 21061-0,
E-Mail: mail@awo-stuttgart.de 

© 2026 AWO Stuttgart